Dienstag, 17. Oktober 2017

Buchverlosung "Blutföhre" von Monika Pfundmeier


Die Frankfurter Buchmesse ist vorbei, aber ich habe ein schönes Mitbringsel im Gepäck. Siegerin der öffentlichen Publikumswahl des deutschen Selfpublishing-Preis 2017 ist Monika Pfundmeier mit ihrem historischen Roman "Blutföhre" geworden. Und genau dieses Buch könnt ihr mit Widmung der Autorin jetzt gewinnen. We dabei noch ein wenig mehr Einblick in das Buch erhalten möchte, kann gern dazu noch mal in meine Rezension reinklicken.
 

Wie könnt ihr gewinnen?

 
Hinterlasst mir einfach einen Kommentar im Post hier oder auf Facebook. Mitmachen dürfen alle meine Friends und Follower als Dankeschön für Eure Treue, eure Kommentare und euer stetiges Interesse an meiner Meinung.
 

Teilnahmebedingungen an der Verlosung:


Wie immer gibt es nur ganz wenige Regeln, die ihr beachten müsst, wenn ihr an der Verlosung teilnehmen wollt.
 
  • Mindestalter für die Teilnahme: 18 Jahre (oder Einverständniserklärung der Eltern)
  • Versand erfolgt nur innerhalb der EU.
  • Nur eine Teilnahme pro Person.
  • Es wird keine Haftung für den Versand übernommen.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Verlosung läuft bis Sonntag, 22.10.2017
 
Viel Glück bei der Verlosung! Der/Die Gewinner/in wird dann am 23.10.2017 bekanntgegeben.
 

Sonntag, 15. Oktober 2017

Impressionen der Frankfurter Buchmesse 2017

Erst war die Überlegung einen vollständigen Bericht zu meinem Messebesuch zu schreiben. Aber wo soll ich anfangen und wo aufhören. Es waren einfach wieder so viele Eindrücke, schöne Treffen mit Autoren und Bloggern, so dass ich einfach eine kleine Auswahl von Fotos auf meiner Facebookseite sprechen lasse. Anbei der Link dazu:

https://www.facebook.com/profile.php?id=100014305654857&sk=photos&collection_token=100014305654857%3A2305272732%3A69&set=a.291574351329418.1073741830.100014305654857&type=3&pnref=Story




Anna Martens - Engelsschmerz


Kurzbeschreibung:

Jule ist spurlos verschwunden. Die Studentin ist nicht verreist, nicht durchgebrannt. Sie ist in Gefahr! Davon ist ihre Mutter überzeugt, die alarmiert nach München reist und die Wohnung ihrer Tochter verwaist vorfindet. Doch die Polizei nimmt ihre Bedenken nicht ernst – außer Kommissarin Annette Kirchgessner, die schon immer einen Riecher für besondere Fälle hatte. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Georg „Gigi“ Gruber ermittelt sie auf eigene Faust. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Werden sie Jule rechtzeitig finden?

Buchdaten:

Ebook: 320 Seiten
Verlag: Midnight
Erscheinungsdatum: 14. November 2014
ISBN-13: 9783958190177
 
Meine Meinung:
 
"Engelsschmerz" ist der Debüt-Thriller von Anna Martens, wobei dies ein Pseudonym der Autorin Anna Schneider ist. Dabei wird das Verschwinden einer jungen Frau in zwei Handlungssträngen dargestellt. Einmal aus der Sicht der Mutter und der Ermittler, die nach ihr suchen und zum anderen aus Sicht des Täters und Opfers. Dabei nähern sich diese beiden Stränge auch zeitlich immer mehr an, bis sie letztendlich zusammenführen. Als Leser wird man dabei immer mehr von der Handlung aufgesogen. Zum einen die Verzweiflung der Mutter, die sich sicher ist dass ihrer Tochter etwas zugestoßen sein musste - zum anderen die Ängste von Jule, was der Täter wohl mit ihr machen wird. Speziell der Strang um Jule gewinnt immer mehr an spannender Tiefe, die einen als Leser fesselt. Wird sie ihrem Peiniger entkommen, diese Frage stellt man sich dabei ständig. Einzig hätte ich gern noch mehr über den Täter und seine Beweggründe erfahren - Was veranlasste ihn zu diesem Handeln? "Engelsschmerz" ist aber ein gelungener Thriller mit Abgründen und spätestens nach dem Fall "Natascha Kampusch" auch realistische Vorstellung.
 
Bewertung auf meiner Skala:
 
90%
 

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Start zur Frankfurter Buchmesse 2017



Es ist wieder soweit. Heute startet die Frankfurter Buchmesse 2017. Bis Sonntag dreht sich wieder alles um das schöne Medium Buch. Dabei werde ich diesmal Donnerstag und Freitag vor Ort sein, um wieder viele Eindrücke und Neuigkeiten rund um das Thema zu sammeln. Anbei ein kleiner Einblick in die geplanten Aktivitäten, vielleicht trifft man ja auch den ein oder anderen von Euch.
 

Donnerstag, 12.10.2017:

 
Dies wird mein ruhigerer Tag, den ich ausgiebig nutzen möchte um durch die Hallen zu schlendern und in den Neuheiten zu schmökern. Daher nur zwei fixe Termine für diesen Tag. Ansonsten sind heute noch Treffen mit weiteren Bloggern und Autoren ganz zwanglos geplant.
 
14:00 - 14:30: Rainer Wekwerth - Kreatives Schreiben
15:00 - 16:00: Blogger-Relations richtig gestalten
 

Freitag, 13.10.2017:

 
Am Freitag wird es dann etwas turbulenter. Es startet mit Ursula Poznanski (die ich erst Ende August auch bei Lovelybooks in München mit ihrem neuen Buch "Aquila" treffen durfte) und wird mit einem schönen Treffen beim Gmeiner-Verlag enden.
 
10:30 - 11:15: Interview Ursula Poznanski
11:15 - 12:15: Interview Wulf Dorn
13:30 - 14:00: Präsentation "Grimms Morde" von Tanja Kinkel
14:30 - 15:00: Präsentation "Safehouse" von Sebastian Fitzek und Marco Teubner
15:30 - 16:00: Präsentation "Schwarzwasser" von Andreas Föhr
16:00 - 17:00: Meet & Greet: Blogger treffen Autoren beim Gmeiner-Verlag
 
Die Vorfreude steigt und vielleicht sieht man sich ja auf der Messe. Bis dann :-)
 

Samstag, 7. Oktober 2017

Manfred Faschingbauer - Osserblut


Kurzbeschreibung:
 
Kriminaloberkommissar Moritz Buchmann wird während einer Wanderung im Bayerischen Wald nach Sankt Ulrich gerufen. Dort wurde die grauenvoll entstellte Leiche von Alois Huber gefunden. Der Waldbauer aus Engelsgrub wollte einige seiner Grundstücke verkaufen, damit am Osser ein Pumpspeicherwerk gebaut werden kann. Sind die Gegner des umstrittenen Baus bis zum Äußersten gegangen? War der Tote anderen Profiteuren des Projekts im Wege? Oder ist der Täter im persönlichen Umfeld des Opfers zu suchen? Buchmann bleibt wenig Zeit, diese Fragen zu beantworten, denn der Täter hat weitere Morde angekündigt.
 
Buchdaten:
 
Taschenbuch: 344 Seiten
Erscheinungsdatum: 6. September 2017
ISBN-10: 3839221110
ISBN-13: 9783839221112
 
Meine Meinung:
 
"Osserblut" ist der zweite Krimi von Manfred Faschingbauer und seinem Protagonisten Moritz Buchmann. Der Kriminaloberkommissar aus München verbringt derzeit seine Freizeit im Bayerischen Wald und wird in einen grausamen Mord verwickelt. Dabei wird er auch gleich mit den Ermittlungen betraut. Unterstützung erhält er von seiner Regensburger Kollegin Mel, einem jungen ihm anvertrauten Kollegen Sven und dem örtlichen Polizisten Karl. Schnell konzentrieren sich die Ermittlungen auf den geplanten Bau eines Pumpspeicherwerks am Osser und den möglichen Gegnern und Profiteure dieses Projekts. Das Opfer war am Ort nicht gerade beliebt und so findet man schnell Verdächtige, die in Betracht kommen. Aber so einfach macht es Manfred Faschingbauer dem Leser nicht. Immer wieder lässt er seine Ermittler in die falsche Richtung laufen, zweifeln und zusehen wie sich Spuren zerschlagen. Sogar der Hauptprotagonist ist davor nicht verschont und hadert mit sich und seinen Entscheidungen. Aber letztendlich offenbart sich ein Motiv und Täter den man anfangs nicht auf der Rechnung hat. "Osserblut" ist für mich ein gelungener Krimi, der von Seite zu Seite immer mehr Spannung aufbaut. Mit zunehmender Seitenzahl zog mich die Geschichte immer tiefer rein und bereitete mir Lesevergnügen. Die Kapitel sind dabei immer wieder aus den verschiedenen Perspektiven der jeweiligen Figuren geschrieben, was speziell in einigen Momenten sehr gut die dargestellte Situation und Gefühlslage widerspiegelt. In Summe für mich ein guter Regionalkrimi und ich bin gespannt auf mögliche weitere Bände.
 
Bewertung auf meiner Skala:
 
95%
 

Montag, 2. Oktober 2017

Roman Klementovic - Immerschuld


Kurzbeschreibung:
 
Sie fanden ihn am Waldrand in der Nähe des Dorfes. Die brütende Hochsommerhitze der letzten Tage hatte ihm schwer zugesetzt. Der Fäulnisgeruch war kaum zu ertragen. Hektisches Fliegensummen, überall Parasiten und Blut. Es sah so aus, als wäre er mit einem Messer massakriert worden, vielleicht auch mit einer Axt. Doch es war etwas anderes, das ihre volle Aufmerksamkeit auf sich zog. Etwas, das ihnen noch viel mehr Angst machte …
 
Buchdaten:
 
Taschenbuch: 347 Seiten
Erscheinungsdatum: 6. September 2017
ISBN-10: 3839220661
ISBN-13: 9783839220665
 
Meine Meinung:
 
"Immerschuld" ist der dritte Thriller von Roman Klementovic. Dieses Buch setzt auf "Immerstill" auf. Für mich war es der erste gelesene Thriller des Autors und es bereitete mir wenig Schwierigkeiten der Geschichte zu folgen, obwohl ich den Vorgängerband noch nicht kannte. Der Hauptprotagonist Patrick, eine Ex-Polizist der seine Dienst quittierte, wird in den Vermisstenfall seiner Nichte Julia verwickelt. Zur gleichen Zeit verschwinden auch ein Arzt und die Ehefrau eines Ex-Häftling im Ort. Das kleine ländliche Grundendorf gerät erneut aus den Fugen, die Presse fällt darüber herein. Patrick selbst kämpft immer noch mit seinen Erlebnissen aus "Immerstill", doch die Sorge nach Julia treibt ihn verzweifelt an. Dann gerät er aber selbst in die Schusslinie und alles wird dadurch noch verzwickter. Anfangs benötigte ich ein klein wenig um in die Story reinzukommen, da ich den Vorgängerband noch nicht kannte. Aber Roman Klementovic packte immer wieder kleine Passagen rein, die es einem als Leser ermöglichen die Rahmenbedingungen nachzuvollziehen. Und mit jeder gelesenen Seite zog mich das Geschehen immer mehr in den Bann. So vollzieht die Story einige Wendungen, die die Spannung immer hoch halten, bis letztendlich die Fassade fällt und sich alles klärt. Für mich war dies ein spannender und packender Thriller und ich muss unbedingt auch noch die ersten zwei Bücher von Roman Klementovic lesen.
 
Bewertung auf meiner Skala:
 
90%
 

Mittwoch, 27. September 2017

Mareike Albracht - Erzähl mir vom Tod


Kurzbeschreibung:

Weil Kommissarin Anne Kirsch ihre Befugnisse bei ihrem letzten Fall überschritten hat, wird sie von ihrem Vorgesetzten zu einer Teambildungsmaßnahme ins Sauerland geschickt. Durch Zufall erfährt sie dabei von seltsamen Vorfällen auf dem Mittelaltermarkt in Obermarsberg. Ein Mann wird von einem historischen Brandeisen geblendet aufgefunden. Kurz darauf entdeckt die Polizei eine Leiche. Anne wird als Vertreterin der Mordkommission offiziell zu den Ermittlungen hinzugezogen. Sie bekommt den Tipp, dass die Fälle verschiedenen Sagen aus der Region ähneln. Doch plötzlich verschwinden zwei weitere Menschen, und Anne und ihr Team geraten unter Zeitdruck …
 
Buchdaten:
 
Ebook: 272 Seiten
Verlag: Midnight
Erscheinungsdatum: 4. September 2017
ISBN-13: 9783958191280
 
Meine Meinung:
             
"Erzähl mir vom Tod" ist der dritte Fall aus der Anne Kirsch Reihe von Mareike Albracht. Diesmal verschlägt es die Ermittlerin nach Obermarsberg, wo derzeit sich alles um ein historisches Stadtfest dreht. Sie selbst muss dabei an einem Seminar teilnehmen um ihre Teamfähigkeit unter Beweis zu stellen. Diese hatte sie nämlich im Vorgängerband sträflich vernachlässigt. Somit ist auch gleich erklärt, dass sich dieser Band zwar ohne Probleme eigenständig lesen lässt. Wer aber ein wenig mehr von Anne Kirsch wissen möchte, dem würde ich die richtige Reihenfolge zum Lesen der Bände empfehlen. In diesem Band dauert es dann auch etwas, bis es die erste Leiche gibt, davor stehen so einige zwischenmenschliche Beziehungen im Vordergrund. Dies ist aber keineswegs langweilig, es ergänzt die Geschichte und die Person Anne Kirsch. Als aber dann die Kriminalermittlungen anstehen  wird es rasant. Anne und ihr Kollege Hellmann (auch schon bekannt aus dem Vorgängerband) stürzen sich in die Ermittlungen, denn es gibt auch immer noch Vermisste. Letztendlich können die beiden sich als Team beweisen und den Fall lösen. Ich fand das dieser dritte Fall nicht ganz an die Vorgängerbände heranreicht, aber er ist trotzdem ein gelungenes Buch, dass sich gut in die Anne Kirsch Reihe einfügt. Daher bin ich gespannt, wie diese Reihe sich weiterentwickelt.
 
Bewertung auf meiner Skala:
 
80%